Zwangsvollstreckung

Haben Sie ein Urteil, einen Vergleich, eine notarielle Urkunde mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung oder einen Vollstreckungsbescheid gegen Ihren Schuldner erlangt, müssen Sie Ihr verbrieftes Recht durchsetzten. Dieses anschließende Verfahren zur Durchsetzung Ihres Rechts bezeichnet man als Zwangsvollstreckung.

Zwangsvollstreckungsmaßnahmen sollten generell schnell eingeleitet werden, da häufig ein Schuldner aus einem guten Grund mit seiner Zahlung im Verzug ist. Meistens verspricht eine zuerst eingeleitete Maßnahme den größten Erfolg. Ob im Einzelfall ein vorläufiges Zahlungsverbot, eine Kontopfändung, eine eidesstattliche Versicherung, Zwangshypothek mit anschließender Versteigerung von einem Grundstück oder einer Eigentumswohnung, die Pfändung einer Sache oder von  Forderungen, z.B. eine Gehaltspfändung oder Lohnpfändung,  oder eine sonstige Maßnahme den besten Erfolg bringt, bedarf der sorgfältigen Überlegung.

Aber auch bei einer zu Unrecht eingeleiteten Zwangsvollstreckung gilt es, diese schnell abzuwehren, sei es durch eine Vollstreckungsabwehrklage oder durch eine Drittwiderspruchsklage, um einem möglichen Rufschaden vorzubeugen.

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